CEO Thomas Gruhle im Interview | Teil 3

10 Jahre LEAP/

Nachdem unser CEO Thomas Gruhle im 1. Teil unseres Interviews über die Entstehung und Entwicklung von LEAP/ sprach, ging es im 2. Teil der Interview-Reihe unter anderem um seine Aufgaben als CEO. Außerdem machte er einen kleinen Exkurs in die Zukunft und hielt noch eine spannende Anekdote aus den letzten Jahren für uns bereit. Heute geht es mit dem dritten und letzten Teil des Interviews weiter. Viel Spaß beim Lesen.

Der CEO von LEAP/ Thomas Gruhle

Hi Thomas! Heute möchte ich gerne ein bisschen mit dir über die Vorzüge von LEAP/ sprechen. Was ist, deiner Meinung nach, die größte Stärke unserer Agentur?

Eine riesengroße Stärke ist unsere Flexibilität und Wandlungsfähigkeit. Wir sind zwar mittlerweile keine fünf Leute mehr und sicher auch kein Start Up, aber wir haben uns viel von dem Geist davon bewahrt. Neue Sachen auszuprobieren, manchmal sehr schnell und dreckig zu testen und umzusetzen. Dadurch sind wir  in der Lage uns auf neue Situationen einzustellen und schnell zu innovieren.

Neue Situationen gibt es immer wieder. Zum Beispiel bei unseren Kunden, deren Anforderungen sich ändern können. Wir können sehr schnell sein. Wenn wir Trends entdecken, dann theoretisieren wir nicht länger als nötig und setzen um.

Und was macht uns als Arbeitgeber so attraktiv?

Wir haben auf dem, was man bedauerlicherweise “Soft-Seite” nennt viele Merkmale: von der kostenlose Teilnahme an Leitkonferenzen in ganz Deutschland über unser Provisionsmodell für viele Mitarbeiter und ein subventioniertes EMS (Elektro-Muskel-Stimulation) Sportangebot und einer Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten. Aber ich sage zu allen Bewerbern, dass ich nicht will, dass hier irgendjemand deswegen anfängt.

Wenn man hier arbeitet, arbeitet man für die spannendsten Kunden, die es in Deutschland gibt. Von eingesessenen Dax-Unternehmen bis zu Hidden-Champions, die in ihrer Branche gerade alles umkrempeln und mit Speed nach vorne gehen. Durch die Bank weg große, komplexe Unternehmen, die uns im Online-Marketing jeden Tag vor knifflige Herausforderungen stellen.  Und die Tatsache, dass wir für diese Kunden sehr individuelle Lösungen erarbeiten, sorgt dafür, dass bei uns die Mitarbeiter eine ultra starke Lernkurve haben und in kurzer Zeit in sehr viele Branchen reinschauen. Wissen kann man bei uns enorm schnell aufbauen.

Und was uns auch einzigartig macht, ist, dass wir außerhalb von unseren Projekten einen extrem hohen Wert auf den Aufbau von Wissen legen.  Wir machen jetzt schon seit 2012 unsere Academy, wo wir einmal pro Woche einen internen Vortrag haben oder einen externen Speaker begrüßen. Von Felix Beilharz  über Sven Deutschländer bis hin zu Karl Kratz waren schon viele dabei. Wir holen uns das ins Haus, was auf den großen Online Marketing Bühnen läuft. Teilweise, noch bevor es “groß” wird.

Wir lernen nicht nur über Online-Marketing, sondern auch über Themen, die darüber hinaus führen und für unser Leben wichtig sind. Vom Umgang mit Stress, über eine ausgewogene Ernährung, bis Sport und Fitness. Und diese Dinge machen uns als Arbeitgeber so einzigartig.

Dazu kommt: Wenn wir etwas gelernt haben, dann geben wir es auch weiter. Sei es durch Webinare, Vorträge oder unser Magazin GrowthUp.

Weiterbildung bei LEAP/

Was ist die wichtigste Eigenschaft die ein zukünftiger LEAP/er mitbringen sollte? Unabhängig von dem Team  für das er oder sie sich bewirbt?

Die wichtigsten Eigenschaften sind, dass er zu unserer Kultur passt und zu unseren Werten, die wir uns nicht selber verordnet haben, sondern die sich herauskristallisiert habe. Dazu muss er unbedingt passen. Das ist ein Muss-Kriterium. Ich nehme lieber einen Junior, der exzellent zum Team passt, als einen Senior, mit ultra viel Wissen, der nicht ins Team passt.  

Welche 5 Worte beschreiben LEAP/ am treffensten?

Vorreiter, wissbegierig, flexibel, schnell, kundenorientiert.

Hast du durch LEAP/ etwas gelernt, das dich auch privat weiterbringt?

Ein Punkt, den ich aus dem geschäftlichen gelernt habe und auf mein Privatleben übertragen habe (wobei ich mir nicht so sicher bin, ob es nicht vielleicht auch andersherum war), ist, dass man bei allem was man tut immer man selbst sein muss. Das bringt einen im Geschäft weiter. Man kann sich eine Weile lang verstellen und so tun als wäre man jemand anderes. Sich einen Anzug anziehen, wenn man sonst nur mit Jogginganzug rumläuft, aber das fällt irgendwann auf. Authentizität, Selbstliebe, Bescheidenheit und Achtsamkeit sind für mich Schlüsselkonzepte.

Und auch die Tatsache, dass ich durch meine Mitarbeiter und unsere Kunden, mit hunderten verschiedenen Charakteren zu tun habe und verstehe wie diese ticken, was die wollen, wie sie denken und warum sie so handeln, wie sie handeln. Das ist sicherlich etwas, dass mir in meinem Privatleben hilft. Empathiefähigkeit halte ich für ein hohes Gut und ich habe in dieser Beziehung neben meinen Eltern vor allem meiner Firma viel zu verdanken.

Ein weiterer großer Punkt ist, dass ich durch die tolle Zeit mit LEAP/ weiß, dass ich alles erreichen kann, was ich erreichen will. Beharrlichkeit zahlt sich aus. Und dass ich selbst in der Lage bin unglaublich große Dinge zu bewegen, für die ich mich früher als zu klein empfunden habe. Das wahnsinnig viel möglich ist, wenn man etwas durchzieht und unbedingt erreichen will.

Bleiben wir mal in deinem Privatleben. Was passiert als Erstes, wenn du vom Büro nach Hause kommst?

Generell begrüße ich meine Freundin, wenn ich nach Hause komme. Dann esse ich mein Abendessen und dann mache ich auch schon gar nicht mehr so wahnsinnig viel.  Das klingt nach “alter Mann”, aber unter der Woche ist nicht viel drin.

Was macht denn der "alte Mann" so am Wochenende oder im Urlaub? Wie sieht deine Freizeitgestaltung aus?

Ich habe zahlreiche Hobbies und habe das letzte Mal vielleicht mit 15 Jahren sowas wie Langeweile verspürt. Bücher lesen zum Beispiel. 50% Fachbücher und 50% Belletristik.. Ansonsten treffe ich mich mit Freunden, gehe mit denen was essen oder ein Bier trinken. Ich reise unglaublich gerne. Das ist mir sehr wichtig, neue Orte auf der Welt kennenzulernen. Ansonsten mache ich Sport und versuche häufig rennen zu gehen um meine Halbmarathon- und Marathonfähigkeit auszubauen. Im Sommer fahre ich mit meinem kleinen Schlauchboot über die Havel und trinke einen Wein, verbringe einfach Zeit im Garten beim Grillen oder gehe zu Konzerten und höre mir Livemusik an.

Die Freizeit von Thomas Gruhle LEAP/

Das klingt doch alles andere als alt. Worauf bist du in deinem Leben bisher ganz besonders stolz?

Allen voran auf mein Unternehmen, was ich zumindestens in der Anfangszeit, alleine aufgebaut habe. Darauf, dass mein Unternehmen heute in der Lage ist 50-60 Leute und ihre Familien zu ernähren und eine Reihe von Arbeitsplätzen kreiert hat.  Auf die vielen langjährigen Freundschaften, die sich daraus ergeben haben.

Und vielleicht auch auf die Tatsache (das ist zumindestens etwas, was andere sagen), dass ich mir meinen Charakter über all die Jahre so bewahrt habe, wie er ist. Ich habe mich immer an Veränderungen angepasst, bin aber im Kern, dieselbe Person geblieben.   

Als ich Barketing gegründet habe, habe ich parallel noch Abos für die Süddeutsche vertickt. Das muss ich heute nicht mehr machen, aber ich habe mir das gleiche Maß an Glück erhalten. Ich bin ein zufriedener Mensch und mich erfreuen ähnliche Dinge, wie vor zehn Jahren.

Zum Abschluss noch eine letzte Frage: wie sieht dein Traum für die Zukunft aus?

Ich würde in diesem Leben gerne nochmal mein Gesicht in einem meiner Kinder wieder sehen. Ansonsten realisiere ich meine Träume jeden Tag aufs Neue und habe keine “großen Diamanten in ferner Zukunft”, denen ich hinterher jage.

Du hast Teil 1 und 2 verpasst? Kein Problem. Klick einfach auf die Links:

Teil 1: 10 Jahre LEAP/: CEO Thomas Gruhle im Interview | Teil 1

Teil 2: 10 Jahre LEAP/: CEO Thomas Gruhle im Interview | Teil 2