„Was kostet Conversion-Optimierung?" ist eine der ersten Fragen, bevor ein Shop eine Agentur beauftragt. Die ehrliche Antwort lautet: Es hängt von wenigen, klar benennbaren Faktoren ab. Wer Ihnen ohne Blick auf Ihre Ausgangslage einen Pauschalpreis nennt, rät nur.
Der Preis ist ohnehin nur die halbe Rechnung. Conversion-Optimierung ist eine Investition, die sich über zusätzlichen Umsatz selbst tragen soll. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, was CRO kostet, sondern was es bringt.
Dieser Artikel macht die Kostenseite transparent: die gängigen Preismodelle, die Faktoren, die den Preis treiben, und die ROI-Logik dahinter. Am Ende können Sie die Größenordnung für Ihren Shop selbst einschätzen.
1. Was Conversion-Optimierung kostet: die ehrliche Antwort
2. Die gängigen Preismodelle
3. Wovon die Kosten abhängen
4. Die wichtigere Frage: Was bringt es?
5. So schätzen Sie es für Ihren Shop ein
6. FAQ
Einen festen Preis für Conversion-Optimierung gibt es nicht, und das aus einem guten Grund. Der Aufwand für einen kleinen Shop mit wenig Traffic ist ein anderer als für einen großen Händler, der über mehrere Länder hinweg laufend testet. Seriöse Anbieter kalkulieren deshalb nach Ihrer konkreten Ausgangslage, nicht nach einer Preisliste.
Statt einer Zahl brauchen Sie also zwei Dinge, um Kosten einzuordnen: ein Verständnis der Preismodelle und der Faktoren, die den Aufwand bestimmen. Beides bekommen Sie in den nächsten beiden Abschnitten.
Takeaways
Drei Modelle sind im Markt üblich, und sie unterscheiden sich vor allem darin, wer welches Risiko trägt.
Beim monatlichen Retainer zahlen Sie einen festen Betrag für laufende Optimierung. Der Vorteil ist Planbarkeit und ein kontinuierliches Testprogramm, das über Zeit Wissen aufbaut. Wichtig ist, dass transparent bleibt, welche Leistung im Retainer steckt.
Das projektbasierte Modell rechnet ein klar umrissenes Vorhaben ab, etwa die Optimierung des Checkouts. Das eignet sich für einen abgegrenzten Einstieg, bringt aber nicht den Effekt eines laufenden Programms.
Beim erfolgsbasierten Modell koppelt die Agentur einen Teil ihres Honorars an Ihr Ergebnis. Das richtet die Interessen aus und ist ein starkes Vertrauenssignal, weil die Agentur sich mit ins Risiko stellt. Voraussetzung ist eine saubere, gemeinsam definierte Messgrundlage.
Takeaways
Vier Faktoren bestimmen den Aufwand am stärksten. Der erste ist Ihre Größe: Mehr Traffic und Umsatz bedeuten mehr und schnellere Tests, aber auch einen größeren Hebel, der die Investition rechtfertigt. Der zweite ist die Testfrequenz und der Programmumfang: Ein einzelner Test kostet weniger als ein laufendes Programm, bringt aber auch weniger nachhaltigen Wert.
Der dritte Faktor ist die technische Komplexität Ihres Shops, also wie aufwendig sich Tests umsetzen und auswerten lassen. Der vierte ist die Frage intern oder extern: Wer inhouse optimiert, zahlt für Personal und Tools statt für eine Agentur, ein Vergleich, den wir im Artikel zur Agentur-oder-Inhouse-Entscheidung vertiefen.
Takeaways
Kosten allein sagen wenig, solange Sie ihnen nicht den Ertrag gegenüberstellen. Conversion-Optimierung zahlt sich, wenn der zusätzliche Umsatz durch eine höhere Conversion die Investition übersteigt. Weil dieser Effekt dauerhaft wirkt, nicht nur einmalig, wächst der Wert mit der Zeit.
Wie groß der Hebel ausfallen kann, hängt von Ihrem Ausgangsniveau ab. Welche Größenordnung an Uplift ein systematisches Testprogramm bewegt, zeigen wir mit Zahlen in unserem Artikel zum Conversion Rate Benchmark. Der Kontext macht das Potenzial greifbar: Wenn rund drei Viertel der Top-Shops gar nicht testen, liegt bei den meisten Händlern noch spürbar Umsatz ungenutzt zwischen Besuch und Kauf.
Takeaways
Statt einer Pauschalzahl hilft Ihnen eine Größenordnung, die zu Ihrem Shop passt. Unser CRO-Potenzial-Rechner überschlägt, wie viel Umsatz bei Ihrer aktuellen Conversion zwischen Besuch und Kauf liegen bleibt. Das ist die Zahl, gegen die sich jede Investition rechnet.
Im Erstgespräch ordnen wir Ihre Ausgangslage ein und nennen Ihnen einen konkreten Rahmen, der zu Ihrem Fall passt. Lassen Sie sich jetzt von unseren Experten beraten.
Gibt es einen Pauschalpreis für Conversion-Optimierung? Nein. Der Aufwand hängt zu stark von Shop-Größe, Traffic, Testfrequenz und Umfang ab. Ein seriöser Anbieter kalkuliert nach Ihrer Ausgangslage, statt eine Preisliste vorzulegen.
Welches Preismodell ist das beste? Das hängt von Ihrer Situation ab. Ein Retainer passt zu laufender Optimierung, ein Projekt zum abgegrenzten Einstieg, ein erfolgsbasiertes Modell richtet die Interessen aus. Entscheidend ist in jedem Fall die Transparenz dahinter.
Ab wann lohnt sich Conversion-Optimierung? Sobald der zu erwartende zusätzliche Umsatz die Investition übersteigt. Das ist meist eine Frage von ausreichend Traffic und Conversions monatlich, damit Tests statistisch tragfähig sind.
Ist CRO auch für kleinere Shops bezahlbar? Ja und nein. Über ein projektbasiertes Modell lässt sich klein einsteigen, etwa mit der Optimierung eines einzelnen kritischen Schritts wie dem Checkout, und bei Erfolg ausbauen. Ein umfangreiches Testprogramm benötigt jedoch mindestens 1.000 monatliche Conversions je Device, um zügig Testergebnisse zu produzieren.
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