Elektrisierende Euphorie oder verschwendete Liebesmüh?

Mein Praktikum im Business Development.

Hi. Mein Name ist Melanie und ich bin 24 Jahre alt. Zurzeit absolviere ich bei LEAP/ meine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation. Das bedeutet: ich arbeite normalerweise in unserem Inhouse-Marketing-Team. Doch darum soll es in diesem Artikel nicht gehen. Informationen dazu findest du aber in diesem ArtikelDu fragst dich worum es geht und wann ich endlich auf den Punkt komme? Jetzt: Es geht um mein Praktikum in unserem Inhouse-Business-Development-Team. Und darüber werde ich sprechen (bzw. schreiben):

  • Die Fantasie (Mein Erwartungen an das Praktikum)
  • Die Realität (Die Arbeit und das Team)
  • Die Folgen (War es das wirklich wert?)

Motivation und Mindset bei LEAP/

Die Fantasie
Meine Erwartungen an das Praktikum

Wie jedes unserer Teams, hat natürlich auch unser Business-Development-Team einen gewissen Ruf: unendliche Motivation, ein durch und durch positives und erfolgsorientiertes Mindset, den allgegenwärtigen Anspruch auf Höchstleistungen und eine intensive Verkaufstaktik. Ich habe ehrlich gesagt damit gerechnet, dass ich 5 Tage lang Leads recherchieren, aufbereiten und verarbeiten würde. Natürlich nach dem morgendlichen Power-Posing (übrigens haben beide Punkte nicht stattgefunden). Ein anderes Alleinstellungsmerkmal unseres Business-Development-Teams ist der unstillbare Durst nach Wissen, persönlichem Wachstum und Weiterbildung. Deshalb liest jeder Mitarbeiter dieses Teams täglich mindestens 30 Seiten eines Fachbuches. Ich habe mich also darauf eingestellt, 150 Seiten aus einem Sachbuch in meinen Kopf zu prügeln. Doch auch das ist nicht passiert. Unsere Business-Development-Manager nutzen für ihre berufliche Entwicklung nämlich nichts anderes als: ihre Freizeit. In einem anderen Szenario habe ich 5 Tage ohne Unterbrechung mit Cold-Calls (=Kaltakquise übers Telefon) verbracht. Ich war also auf einige Eventualitäten vorbereitet. 

Die Realität
Die Arbeit und das Team

Der erste Unterschied zu meinem Alltag im Marketing-Team erwartete mich prompt am ersten Morgen: Während alle anderen LEAP/-Mitarbeiter kommen und gehen können wie sie möchten, beginnt das Biz.Dev. Team jeden Tag um 08:15 mit der Arbeit. Montag früh gab es eine kleine Runde, in der sich jeder seine Ziele für die Woche setzte. 

Außerdem gab es jeden Morgen eine Session, in der sich Teamleiter Maurice einen Mitarbeiter schnappte um ihm etwas beizubringen. Manchmal ging es dabei um Verkaufstaktiken, und manchmal um fachliche Feinheiten und neue Innovationen. 

Ansonsten wurde mir wahnsinnig viel gezeigt: von dem Umgang mit unserem CRM-System über die Präsentations- und Vertragserstellung bis hin zu unterschiedlichen Verkaufsmethoden. Jedes einzelne Teammitglied konnte mir etwas beibringen und hat sich regelmäßig Zeit genommen um meine Fragen zu beantworten. Ich habe extrem viel über die Zielgruppe von LEAP/ erfahren, einiges über unsere Kunden gelernt und unbeschreiblich viel über unsere Dienstleistungen. Was unsere Fachteams im Detail tun, wie Kundenprojekte angegangen und begleitet werden und wie die passenden Teams zusammengestellt werden. Unser Business-Development ist so nah an unseren Dienstleistungen wie es sonst nur die Fachteams sein können. Man kann wirklich davon sprechen, dass die Verkäufer Experten sind, in dem was sie tun.

Meine persönlichen Highlights waren die Akquisegespräche und die Kunden-Calls bei denen ich Zuhören durfte. In diesen Momenten habe ich am meisten gelernt. Und ich wurde voll abgeholt. So sehr, dass auch ich mich nach 1,5 Tagen am Telefon wiederfand. Es ist mir sogar gelungen einen Termin zu legen.

Fokus LEAP/

Die Folgen
War es das wirklich wert?

Alles in allem war es eine wahnsinnig spannende Woche. Mein Praktikum hat mich auch in meiner Ausbildung einen riesigen Schritt weitergebracht: ich bin jetzt definitiv gewappnet für die nächste Messe und kann unsere Firma im Marketing-Team noch besser vermarkten. Ich kann wirklich nur jedem, der in einem Marketing- oder einem Business-Development-Team arbeitet empfehlen, sich auch mal das jeweils andere Team anzusehen. Denn die Synergien zwischen Marketing und Sales sind meiner Meinung nach die Basis für den Erfolg eines Unternehmens. Ich bin auf jeden Fall wahnsinnig dankbar für all den Input und die Unterstützung. Danke an Jan, Marcel, Maurice, Marc und Osama.

Einen letzten Punkt, den ich vom Business-Development gelernt habe (besonders im Bezug auf Kundengespräche): niemand kann sich Lob entziehen. Den Beweis dieser These durfte ich im Rahmen unserer internen Academy am eigenen Leib spüren. Mit hochrotem Kopf saß ich auf meinem Stuhl als plötzlich eine Folie mit dem Titel “Praktikum Business Development” aufgerufen wurde und Maurice sich erhob. Ich wurde (vor versammelter Mannschaft, inkl. Geschäftsleitung) in den höchsten Tönen gelobt und mir wurde eine 1* für mein Praktikum verliehen. Meine Dankbarkeit (und ein kleiner Anteil Schamgefühl) für diesen Moment ist wirklich nicht zu beschreiben.  Mein Praktikum war also definitiv voller elektrisierender Euphorie.

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