Publisher Evaluation: Linkbuilding richtig angehen - LEAP/
, Camille Giry

Publisher Evaluation: Linkbuilding richtig angehen

Linkbuilding ist weiterhin wichtig für dein Ranking. Wir stellen daher Tools & Metriken vor, mit denen sich geeignete Domains ermitteln lassen.

von Camille Giry
Lesezeit: 15 Minuten

Das erfährst du in diesem Beitrag:

  • Warum ist Linkbuilding wichtig in der Ranking-Strategie?
  • Welche Tools und Metriken helfen dir bei der Publisher Evaluation?
  • Wie kannst du organische Keywords für die Website finden?

Dieser Schritt-für-Schritt-Leitfaden zur Publisher Evaluation zeigt, welche verschiedenen Tools und Metriken für die Bewertung eines potenziellen Publishers wichtig sind bzw. bei der Evaluation eines schon vorhandenen Backlinks helfen. Unter „Publisher Evaluation“ verstehen wir dabei die Ermittlung geeigneter Domains für das eigene Linkbuilding, welches nach wie vor ein wichtiger Bestandteil jeder Ranking-Strategie sein sollte.

Generell gilt: Umso natürlicher der Link entstanden ist und umso natürlicher die linkgebende Domain wirkt, desto besser ist der Link für das eigene Portfolio.

Um die Frage zu beantworten, ob ein Link gut für deine SEO-Performance ist, solltest du dir vor allem folgende Metriken anschauen:

  1. Visibility
  2. Domain Rating
  3. Organic Keywords
  4. Referring Domains and Backlinks
  5. Trust Flow & Citation Flow
  6. LRT Power*Trust
  7. Keyword Relevancy
  8. Keyword-Explore-Prozess

1. Visibility

Der SISTRIX Visibility Index ist ein Indikator für die Sichtbarkeit einer Website im Google-Ranking. Dabei wird die Sichtbarkeit auf der Basis der Rankings eines Keywordsets und des entsprechenden Suchvolumens berechnet.

Der SISTRIX Visibility Index Tool ist ein Hilfsmittel, um das Ranking einer Website in Google besser zu verstehen und auszuwerten. Um die Websites zu analysieren, überprüft SISTRIX automatisch die Rankings von Millionen von Keywords in mehr als zwölf verschiedenen Ländern und verwendet einen Algorithmus, um die Sichtbarkeit jeder einzelnen Website zu berechnen. Es handelt sich dabei um die Summe der organischen Rankings, die für ein von SISTRIX festgelegtes repräsentatives Keywordset unter den ersten 100 gefunden wurden. Die Rankings werden nach Suchvolumen und Position pro Keyword gewichtet. Wenn die Ranking-Position für einige Keywords mit einem hohen Suchvolumen steigt, erhöht sich die Sichtbarkeit.

Der Visibility Index misst den SEO-Erfolg und verwendet daher nur die organischen Suchergebnisse von Google für die Berechnung. Anzeigen, die in den Suchergebnissen erscheinen, werden nicht in den Visibility Index aufgenommen.

Um die Visibility einer Website zu analysieren, musst du die Domain in der Symbolleiste eingeben und das Land auswählen, da der IP-Standort mit der Domain übereinstimmen sollte.

Der Sichtbarkeitsindex zeigt den gesamten Verlauf der Website. Für uns sind die letzten zwei Jahre von Bedeutung und werden genauer analysiert.

Positiver oder negativer Trend?

Bevor ein Link platziert wird, überprüfen wir die Visibility der Website. Es gibt zwei Visibility-Trends, die genauer untersucht werden sollten:

  • positiver Trend
  • negativer Trend

Positiver Trend

In diesem Beispiel siehst du, dass es einige Höhen und Tiefen gibt. Aber der Trend über den gesamten Zeitraum ist positiv.

Negativer Trend

In diesem Fall ist ein kontinuierlicher Abwärtstrend bei dieser Visibility zu sehen. Das bedeutet, dass du hier keinen Link aufbauen solltest.

2. Domain Rating

Domain Rating ist eine Metrik des Tools Ahrefs. Sie zeigt die Stärke des Backlink-Profils (d)einer Website. Die Gesamtzahl der Links und die Qualität jedes einzelnen davon werden bei der Vergabe der Punktzahl berücksichtigt.

Das Domain Rating befasst sich mit der Quantität und Qualität von externen Backlinks zu einer Website.

Nach der Berechnung der vorherigen Eingabe wird eine grobe Punktzahl berechnet. Dieser Rohwert ist über die dynamische logarithmische Skala von 0-100 verteilt.

Da der Schwerpunkt auf einzigartigen Domains liegt, lautet eine häufig gestellte Frage: Wie viele einzigartige Domains muss ich auf meine Website verweisen lassen, um eine bestimmte Domain-Rating-Punktzahl zu erhalten?

Hier ein kleiner Hinweis:

Das Domain Rating von Ahrefs ist keine Qualitätsangabe einer Website. Aber es ist wichtig, weil das Rating einen Einfluss darauf hat, wie eine Website in den Suchmaschinen rankt, und das wiederum kann darüber entscheiden, ob potenzielle KundInnen eine Website überhaupt finden.

Über die Qualität einer Website sagt das Domain Rating allerdings nur bedingt etwas aus. Denn ist es (noch) niedrig, so heißt das nicht zwingend, dass die Website schlecht ist. Denn möglicherweise ist sie neu und hat erst wenige Backlinks bekommen, woraus sich ein niedriges Rating ergeben kann. Dies bedeutet dann also nicht, dass die Qualität der Website schlecht ist.

Um Aussagen über die Qualität einer Website machen zu können, muss man einen genaueren Blick auf die Backlinks werfen.

Hier das Domain Rating einer Beispiel-Domain:

Wenn man bedenkt, dass dies eine 100-Punkte-Skala ist, so ist 67 ein ziemlich gutes Ergebnis. Dies bedeutet hier, dass mindestens 1374 Domains auf diese spezifische Website verweisen.

3. Organische Keywords

Organische Keywords sind jene Keywords, für die eine Domain bereits rankt. Sie sind ein wichtiger Bestandteil zur Bewertung der gewünschten Domain.

Beim Linkbuilding dreht sich alles um das Ranking in Google für relevante Keywords. Das lässt sich unter anderem dadurch erreichen, indem du Links zu deiner Website auf Domains hast, die bereits für die gewünschten Keywords ein Ranking besitzen.

Wichtigste Tools, um organische Keywords für eine Domain zu finden, sind SISTRIX, Ahrefs und Serachmetrics. Wir gehen den Prozess jetzt anhand einer Beispieldomain aus der Reisebranche (UK) durch.

Eingabe der Domain und Auswahl des Landes:

Auf „Keywords“ unter der Kategorie „Keywords“ auf der linken Seite klicken.

Hier siehst du alle Keywords, für die die ausgewählte Domain rankt. In diesem Fall sind es 31.750.

Es wird nach den Top-40-Keywords gefiltert, weil diese besonders relevant sind.

Unsere Beispiel-Domain hat 17.130 Rankings in den Top 40. Für unseren Kunden bzw. unsere Kundin wird dort jetzt nach themenrelevanten Keywords gesucht.

Dann kommt Ahrefs zum Einsatz.

Nun auf „Organic Keywords“ unter der Rubrik „Organic Search“ auf der linken Seite klicken.

Das richtige Land auswählen, wenn die Domain auch Rankings in anderen Ländern aufweist. Wieder nach den Positionen 1 bis 40 filtern und in das Textfeld „include“ themenrelevante Keywords eingeben.

Und schließlich gibt es noch Searchmetrics. Damit kannst du zwei Domains vergleichen und eine Wettbewerbsanalyse für Keywords durchführen, mit denen beide Websites ranken.

Hier kannst du sehen, für wie viele Keywords die einzelnen Domains ranken und welche Keywords sie „teilen“. In unserem Beispiel finden sich keine gemeinsamen Keywords. Das ist kein schlechtes Zeichen. In der vorherigen Analyse ist bereits zu sehen gewesen, dass es eine Relevanz gibt.

4. Referring Domains and Backlinks

Die Backlink-Metriken zeigen die Anzahl der Links von anderen Websites, die auf die analysierte Domain verweisen. Ein Backlink ist ein einkommender Link einer anderen Website oder verweisenden Domain. Manchmal werden Backlinks auch als „In-Links“ bezeichnet.

Eine verweisende Domain ist eine URL mit einem Backlink, der auf eine Seite verweist oder ein Link zu der Domain, die analysiert wird.

Zur Überprüfung der verweisenden Domains und externen Backlinks einer Domain empfehlen sich die Tools Ahrefs und Majestic.

Majestic

Nachdem eine Domain in die Suchleiste eingegeben wurde, zeigt Majestic verschiedene Metriken an.

Hier werden erst einmal folgende Metriken betrachtet:

  • externe Backlinks: 34.846
  • verweisende Domains: 2.328

Ahrefs

Die Spalten in der Mitte zeigen die Backlinks der Domain (45.5K bzw, 45.500) und die verweisenden Domains (2.99K bzw. 2.990).

Hier siehst du, dass unsere Beispiel-Website 441 Backlinks mit dem Anchortext „hand luggage only“ enthält. Normalerweise haben Websites mit natürlichen Linkprofilen einen hohen Anteil an Marken-Anchors und generischen Anchors. Wenn du einen unnatürlich hohen Prozentsatz an keywordreichen Anchors siehst, dann könnte das auf Überoptimierung hinweisen.

Um zu wissen, welches Tool man verwenden sollte, werfen wir kurz einen Blick auf die Metriken:

Backlinks sind wichtig, weil sie eine Art Vertrauensvotum für Domains darstellen. Insofern ist es sinnvoll zu erfassen, wie häufig andere die Domain als autoritativ genug erachten, um auf sie zu verweisen. Denn verlinkt jemand auf eine Website, so bedeutet das im Wesentlichen, dass er sie für eine gute Ressource hält, die als solche innerhalb der Rankings belohnt werden sollte.

Hier erfährst du übrigens, warum auch 2020 nichts ohne Backlinks geht.

Referring Domains zeigt an, ob der Inhalt einer Website wertvoll ist und eine Priorisierung in den Suchergebnissen gerechtfertigt ist. Hierbei ist es nicht nur die Anzahl der Backlinks, sondern auch die Anzahl der eindeutigen auf eine Website verweisenden Domains, die darüber bestimmen, wo die Website organisch ranken wird. Backlinks, die von eindeutigen verweisenden Domains kommen, sind ein Votum für die Popularität einer Website. Je mehr Stimmen von vertrauenswürdigen „WählerInnen“ eingehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass eine Website in der Google-Suche sichtbar wird.

5. Trust Flow & Citation Flow

Das Metrics-Tool Majestic besteht aus zwei Maßeinheiten: dem Citation Flow und dem Trust Flow. Der Citation Flow sagt den Einfluss der URL einer bestimmten Webseite voraus, er basiert auf der Anzahl der Links, die auf eine bestimmte URL verweisen.

Je größer die Anzahl der Links, desto höher ist der Citation Flow der URL. Eingehende Links von URLs mit einem höheren Citation Flow überwiegen auch die eingehenden Links von URLs mit einem niedrigen Citation Flow. Der Wert sagt also viel über die Bekanntheit einer bestimmten Webpage oder Website aus.

Beim Trust Flow geht es mehr um Qualität als um Quantität. Dieser Wert ist vor allem ein gutes Maß für die Zuverlässigkeit einer URL oder Website. Die Zahl basiert daher auf der Menge der zuverlässigen eingehenden Links zu einer URL.

Je größer die Anzahl der zuverlässigen Links auf die URL, desto höher ist der Trust Flow. Schließlich wird eine Website, die viel Qualität bietet, auch Qualität weitergeben. Dasselbe gilt umgekehrt: Nimmt die Zahl der unzuverlässigen Links zu, dann wird der Trust Flow geringer sein.

Hier sind der Trust Flow und der Citation Flow einer Beispiel-Domain:

Beide Metriken sind sehr positiv, was uns erlaubt, dieser Website zu vertrauen.

Was sind die Ähnlichkeiten zwischen Trust Flow und Domain Authority?

Sowohl Domain Authority als auch Trust Flow können zur Beurteilung der relativen „Power“ einer Site verwendet werden.

Trust Flow ist ebenfalls eine Zahl zwischen 1 und 100, wobei 100 die höchstmögliche Punktzahl ist. Er wird wie Domain Authority auf einer logarithmischen Skala vergeben.

Es liegt somit auf der Hand, dass Links von externen Websites einer der wichtigsten Faktoren sind, die Suchmaschinen bei der Entscheidung über die Reihenfolge verwenden, in der sie Websites auf den Ergebnisseiten platzieren.

Warum sollte man das mit Vorsicht genießen?

In der Praxis können sowohl Domain Authority als auch Trust Flow manipuliert werden, und bei LEAP/ würden wir uns bei der Beurteilung des Wertes einer Seite niemals alleine darauf verlassen. Vielmehr sind Domain Authority und Trust Flow dann am nützlichsten, wenn sie zusammen mit anderen Metriken verwendet werden. Plus gesundem Menschenverstand.

Kannst du den Domain Authority Ratings überhaupt vertrauen?

Die einfache Antwort lautet nein. Zumindest, wenn du zur Beurteilung einer Domain nur auf die Domain Ratings schaust. Selbst Ahrefs erkennt diese Einschränkung an. Eine qualitativ hochwertige Website kann eine niedrige Bewertung haben, wenn sie noch nicht so alt ist. Eine „spammy“ Website kann eine gute Bewertung haben, wenn sie gut ist in dem, was sie tut. Und wir können nicht sicher sein, wie Google sie beurteilt.

6. LRT Power*Trust

Das Tool bzw. Plug-in LRT kannst du zur Bewertung des „Power*Trust“ verwenden. Es zeigt dir ganz einfach den Power*Trust-Wert der gerade geöffneten Seite an.

Hier sehen wir, dass die Beispiel-Domain eine LRT-Power von 4 und ein LRT-Trust von 2 hat, was der Domain ein Power*Trust-Rating von 8 gibt. Das bedeutet, dass diese Domain stark ist und es sich lohnt, einen Link darauf aufzubauen. LRT-Trust zeigt, wie vertrauenswürdig die Domain ist und LRT-Power zeigt, wie viel Power die Domain hat. Der Unterschied zwischen der Power und dem Trust sollte nicht mehr als das Doppelte betragen.

Hier siehst du die Power*Trust-Rate:

Eine Domain mit hoher Power und großem Trust ist ein „Awesome Superstar“. Hier ist es immer gut, eine Verbindung zu haben. Eine Domain mit geringer Power, aber hohem Trust hat ein hohes Verbesserungspotenzial, um sich zu einem Superstar zu entwickeln.

Eine Domain mit hoher Power und geringem Trust wird Nitro genannt. Solche Links sind zwar mächtig, aber auch gefährlich und auf lange Sicht nicht hilfreich. Sie können dir kurzfristig zu einem Rankingschub verhelfen, aber auch zur einer Google-Abstrafung führen, wenn du es zu weit treibst.

Wenn die Domain weder Power noch Trust hat (schwacher Link), dann ist sie oft eine völlig wertlose Domain und der Link nützt nichts.

Was sind die Ähnlichkeiten zwischen Trust Flow, Domain Rating und Power Trust?

Der Trust Flow ist eine von Majestics Flow-Metriken. Er wird nach der Anzahl der Klicks von einer Startmenge vertrauenswürdiger Websites zu einer bestimmten URL oder Domain gewichtet.

Das Domain Rating (DR) kann mit dem Tool Ahrefs angezeigt werden und gibt die Stärke des Backlink-Profils der Ziel-Website auf einer 100-Punkte-Skala an. Der Wert basiert auf dem Vergleich mit anderen in einer Datenbank erfassten Websites. Im Allgemeinen solltest du versuchen, Backlinks von Domains mit hohem DR zu erhalten, da diese mehr „Gewicht“ haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ähnlichkeiten zwischen diesen drei Tools darin bestehen, dass sie alle das Trust und die Strength von Domains messen. Sie zeigen dir, ob die Domain, die du analysierst, sicher und stark genug ist, um darauf Backlinks aufzubauen.

7. Keyword Relevancy

Keyword Relevancy zeigt die Relevanz und Wichtigkeit durch gemeinsame Rankings. Um zu illustrieren, wie dies geschieht, führen wir jetzt eine Recherche zur Keyword Relevancy für eine Beispiel Domain durch. Dafür verwenden wir das SISTRIX-Tool.

Zuerst gibst du eine Domain ein, die du analysieren möchtest.

Sobald dies geschehen ist, wählst du den Abschnitt „Organisch“ unter Keywords.

Danach kannst du nach den gewünschten Keywords filtern, um zu sehen, wie die Domain für das Keyword rankt.

Sobald du dieses Keyword hinzugefügt hast, kannst du den Umfang sehen, der zu den Top 100 gehört. Diese Keywords lassen sich nach Keyword, Position, URL, Traffic und Wettbewerb sortieren:

Keyword Position

Position der Domain-URL für das Keyword innerhalb der organischen SERPs. Es betrifft nur die organischen (SEO-)Rankings und nicht Anzeigen oder andere Google-Integrationen.

Mit dem Filter „Position“ kannst du die Keywords nach der Position in den Ergebnisseiten der Suchmaschine filtern. Für das Beispiel werden wir nach den Top 10 für „luggage“ filtern.

Keyword Traffic / Search Volume

Anzahl der monatlichen Suchanfragen für diesen Suchbegriff bei Google für das gewählte Land. Die Toolbox zeigt einen Jahresdurchschnitt (12 Monate), um jeglichen saisonalen Einfluss auszuschließen.

Mit dem Filter „Search Volume“ kannst du nach der Anzahl der pro Monat durchgeführten Suchvorgänge filtern, dies wird vorerst ausgelassen.

Keyword Difficulty (Competition/Wettbewerb)

Dieser Indikator zeigt den Level des Wettbewerbs um den Suchbegriff im organischen Google-Index an: 0 (niedrig) bis 100 (extrem hoch). Je höher dieses Niveau, desto größer ist der Aufwand für ein organisches Ranking für den Suchbegriff.

Durch Filtern mit „Competition“ kannst du auf die Keywords mit dem geringsten (oder größten) Wettbewerb zugreifen. In diesem Beispiel filtern wir nach Keywords mit geringer bis mittlerer Konkurrenz – also von 1 bis 50.

Keyword-Trend

Saisonale relative Entwicklung des Suchvolumens auf Monatsbasis. Auf diese Weise kann man schnell erkennen, ob das Suchvolumen für den Suchbegriff in bestimmten Monaten höher ist.

Der Keyword-Trend zeigt an, in welchen Monaten die Aktivität sprunghaft ansteigen kann, für einige Websites könnte es einige Trends geben, die relevant sind.

Cost-per-Click

Durchschnittlicher Klickpreis, den du auf Google Ads zahlen würdest, wenn du einen bezahlten Klick für dieses Keyword erhalten möchtest. Es handelt sich um einen Durchschnittswert, er kann also variieren.

Die Cost-per-Click ist ein Aspekt, der hauptsächlich mit SEA und bezahltem Advertising in Zusammenhang steht. Für dieses Beispiel ist dies also irrelevant.

Case Study

Nachdem der Filter gesetzt ist, gibt es zwei Ergebnisse für das Wort „luggage“.

Diese Ergebnisse zeigen Folgendes:

Celebrity cruises luggage

Das Keyword selbst hat ein geringes Suchvolumen und eine etwas höhere Konkurrenz. Es könnte ein relevantes Keyword für einen Kunden oder eine Kundin in der Reisebranche sein.

Hand luggage

Das Keyword ist kurz und recht allgemein, daher ist zu erwarten, dass es sowohl die meisten Suchanfragen als auch den höchsten Grad an Konkurrenz aufweist. Das Keyword wäre für den bzw. die KundIn relevant, um ein höheres Ranking einzunehmen, aber bei diesem Ausmaß an Konkurrenz könnte sich das als ziemlich schwierig erweisen.

8. Keyword-Explorer-Prozess

Um das Keyword mit den besten Ranking-Chancen auswählen zu können, kannst du den Ahrefs Keyword Explorer verwenden. Der Keyword-Explorer ermöglicht dir, die SERP-Positionen zu bestimmen, die jede Domain für ein einzelnes Keyword oder eine Gruppe von Keywords einnimmt.

Die Keyword-Schwierigkeit liegt in diesem Fall bei 43, was hoch ist. Ahrefs gibt eine Einschätzung, dass man ungefähr Backlinks von 63 Websites braucht, um in den Top 10 zu ranken.

Das Keyword hat ein geringes Suchvolumen und ist ein informatives Keyword.

Fazit: Die Mischung macht’s

Natürlich ist keine dieser Metriken für sich allein zu 100 % aussagekräftig. Wenn du also sichergehen möchtest, dass du nur die perfekten Publisher für deinen Case anschreibst, dann schau dir immer mehrere Zahlen an und erstelle dir daraus ein umfassendes Gesamtbild.

Das ist ein Artikel von

Camille Giry